gestern abend war ich bei einem englischen rakugo. bei einem rakugo werden lustige kurzgeschichten erzaehlt. es gibt immer nur einen darbietenden, der die gesamte geschichte erzaehlt und dabei alle figuren darstellt. er traegt einen kimono und kniet auf einem kissen, als requisiten hat er nur einen faecher und ein kleines handtuch.
bei der veranstaltung gestern wurden die geschichten in englischer sprache dargeboten um auch auslaender mit diesem aspekt der japanischen kultur vertraut zu machen. die darbietenden waren der inhaber einer schule fuer englisches rakugo und drei seiner schueler. der unterschied in den darbietungen war sehr deutlich. die schueler wirkten alle ein wenig nervoes, was man natuerlich gut nachvollziehen kann, und hatten noch nicht das spektrum an gesichtsausdruecken und stimmlagen erreicht, das die geschichte von ihrem lehrer ausgezeichnet hat. alles in allem war es aber ein sehr netter abend. und dadurch, dass dort zum groessten teil schueler auf der buehne knieten, kostete die ganze sache keinen eintritt.
soweit also meine kleine zwischenmeldung, bald folgen weitere eintraege zu meinem urlaub mit den eltern.

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